Nils Grospitz und Sport: das passte nie wirklich zusammen. Bewegung war für ihn, wenn überhaupt nur ein Mittel zum Zweck. Seine damals erste Bodypump-Einheit war dementsprechend keine freiwillige. Er wurde angeschrien, litt Schmerzen, ging über seine Grenzen und fühlte sich dabei irgendwie trotzdem einfach nur gut. Ein Gefühl, das ihn seitdem nicht mehr losgelassen hat. Ein Gefühl, das er heute selbst vermittelt – und zwar als Personal-Fitness-Trainer.

„Sport kann auch wirklich Spaß machen“. Grospitz – sympathisches Auftreten, aufrechte Haltung, entspanntes Lächeln – lehnt sich zurück, schüttelt langsam den Kopf. Er versucht noch immer zu verstehen, warum er das früher einfach nicht kapieren wollte, warum er es nicht einfach einmal ausprobierte. Früher, das war als er vor 16 Jahren völlig geschafft aus dem Fitnessstudio kam – ausgepowert aber glücklich. Seitdem ist viel passiert. Denn der damals 28-jährige fasste kurzerhand den Entschluss, dass Sport für ihn ab jetzt einfach dazu gehöre. „Mich hat es einfach gepackt“, so der heute 44-jährige – und zwar so sehr, dass aus der Erfahrung erst ein Hobby wurde und dann ein Beruf. So befasste sich der gelernte Mediengestalter von da an intensiv mit der menschlichen Anatomie, absolvierte eine Trainer-Ausbildung nach der Anderen, besuchte Fortbildungen und bemühte sich um zusätzliche Zertifizierungen. „Ich wollte einfach alles wissen und verstehen, wie das Ganze funktioniert.“

Seine Erfahrungen und sein Wissen gibt er heute weiter – im persönlichen Fitness Training, wie auch in Gruppen. Die Wünsche seiner Kunden: abnehmen, die Ernährung anpassen, fitter werden, nackt gut aussehen und sich besser fühlen. Das gefällt ihm. Denn es macht ihm Spaß zu sehen, wenn andere das gleiche erfahren, wie er selbst: Freude am Sport. „Für mich persönlich ist das schönste dabei das Lächeln im Gesicht das ich auch von mir kenne sowie die Freude darüber richtig etwas geschafft zu haben.“ Die größte Herausforderung sei hierbei immer die eigene Motivation dafür es lange und vor allem auch richtig durchzuziehen. Den meisten fehle hier einfach der Biss. Und da komme dann er ins Spiel der sagt „wir machen jetzt weiter.“

 

Das Ziel sei dabei zu allererst der Lerneffekt. „Viele haben Angst davor überhaupt erst einmal anzufangen und um diese Angst kümmere ich mich.“ Denn es ginge nicht darum sich nur von Salatblättern und Obst zu ernähren – das mache er ja auch nicht. Aber so ein Training helfe auch in ganz anderen Situationen, wie z.B. zur Verarbeitung eines stressigen Arbeitstags. Wichtig sei aber immer, dass Training, Ernährung und Erholung im Einklang sind. Es funktioniere nicht sich bloß um eine Sache zu kümmern. Für den Personal-Fitness-Trainer sei hierbei aber völlig egal, welche Vorerfahrungen man habe, solange man Bock mitbringe aus sich raus zu kommen. Denn ein gutes Gefühl verbinde er nicht nur mit einem bestimmten Körperbild. Jeder solle für sich entscheiden was ihn glücklich macht.

 

Den einen richtigen Weg gebe es dabei seiner Meinung nach aber nicht. Vielmehr solle jeder für sich selbst herausfinden, was für seinen Körper am besten ist. Daher nehme er sich auch viel Zeit für Gespräche und für Tipps, um zu erklären, wie es klappen könnte. „Wenn jemand unzufrieden mit sich ist, dann muss es ja nicht gleich Hochleistungssport sein. Wichtiger ist es den ersten Schritt zu machen und einfach einmal verschiedene Dinge auszuprobieren.“ Sobald erst einmal das Bewusstsein entstanden sei, als Alternative zur Couch sich doch auch einfach etwas bewegen zu können, dann kämen die Ergebnisse auch ganz von allein. „Und wenn man dann doch mal Bock auf Schokolade hat, dann ist das auch vollkommen ok.“

 

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Bock auf ein gutes Gefühl – STATEMENT